Das schönste Souvenir aus Szoboszló

8. November 2016

Das von Hajdúszoboszló nur 20 Minuten entfernt Nádudvar ist die Heimstatt der Töpferei. Praktisch entstand hier gleichzeitig mit der Herausbildung der Städte vor mehreren 100 Jahren auch das Töpferhandwerk.

Mehrere Töpferfamilien waren hier ansässig, doch die älteste, auch dem Namen nach Töpferdynastie d.h. auf Ungarisch Fazekas, ist schon 300 Jahre mit dem Dorf verbunden. Anfang der 1950er Jahre wurde die uralte Tradition der schwarzen Keramik nur belebt, weshalb auch von jenseits der Grenze viele hierher kommen.

TIPP: Es lohnt sich auf jeden Fall, einige Keramikgegenstände für sich selbst oder auch als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Die schwarzen Nádudvarer Keramiken können im Büro von Hajdúszoboszló Tourinform erworben werden.

Nádudvarer Töpfermeister

In der Hauptstraße von Nádudvar kann man seit 1992 das mit zahlreichen hochrangigen Preisen ausgezeichnete Werkstattatelier von Lajos Fazekas besichtigen, wo neben alten, aus dem Nachlass stammenden Keramiken auch mehrere zeitgenössische, von dem Rat für volkstümliches Handwerk prämierte Keramikgegenstände ausgestellt sind. Der Künstler selbst führt durch die Werkstatt und den Hof und weiht die Zuhörer in die Geheimnisse der Töpferei ein, das Drehen, das Reiben, das Brennen. Er zeigt, wie gedreht und geformt wird, was man auch ausprobieren kann (und die Kinder lieben es, mit dem Ton umzugehen!). Die Werkstatt kann wegen des großen Interesses und der Arbeit des Meisters nur mit vorheriger Anmeldung besichtigt werden und es lohnt sich, das nicht auszulassen. (Eine Terminabstimmung ist unter dieser Telefonnummer möglich: 06 30/968-0940!)

HajdúszoboszlóerTöpferhaus

Die Nádudvarer Werkstätten sind sehr beliebt, doch nur wenige wissen, dass das Heim des auch zur Dynastie gehörenden István Fazekas sich in Hajdúszoboszló in einem traditionellen schilfgedeckten Haus befindet. Das Haus eröffnete nach der diesjährigen Sanierung erneut seine Pforten für die Besucher, und es ist ab diesem Jahr auch eine museale Institution. Das hajdúszoboszlóer Fazekas-Haus zeigt den Besuchern die ständige Ausstellung mit dem dem Titel Kézbe illő hagyomány, auf Deutsch Der Hand gerechte Tradition, in der Gegenstände der bäuerlichen Kultur der Tiefebene zu sehen sind und eine periodische Ausstellung unter dem Titel Madárka, madárka, was auf Deutsch Vögelchen, Vögelchen bedeutet. Der erste Teil der letzteren zeigt die Werkstatt des Töpfermeisters und im inneren kleineren Raum wurden Gegenstände mit Vogelmotiven untergebracht. Dieses stimmungsvolle und nach dem Trubel des Kurortes wirklich Ruhe bietende Museum kann jeden Tag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr besucht werden.

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