Eines der ältesten Handwerksberufe ist die Herstellung von Hirtenhüten aus Schafwolle und natürlichen Materialien. Die Tradition der Hutmacherei geht auf die 1800er Jahre in der Familie Mihalkó zurück. Gyula Mihalkó (1949-2016), ein Volkshandwerker und Hutmacher, lernte die Hutmacherei von seinem Vater und seinem Onkel Zoltán Mihalkó, dessen Vater und Großvater ebenfalls in diesem Handwerk tätig waren. Er stellte Kopfbedeckungen für die Menschen der Region her: Hirtenhüte aus Hortobágy und Kiskunság sowie Hüte, Bauern- und Bürgerhüte, Volkstanz- und Souvenir-Minihüte. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Titel Volkskunsthandwerker im Jahr 1999 und Meister der Volkskunst im Jahr 2003. 1997 gründete sie zusammen mit ihrem Sohn eine eigene Werkstatt und baute 2004-2005 an der Stelle der väterlichen Werkstatt eine Volkskunstwerkstatt. In der Halle vor der Werkstatt, die mit traditionellen Werkzeugen ausgestattet ist, aber über moderne Einrichtungen verfügt, ist eine Ausstellung aller Hüte und anderer Meisterwerke der Volkskunst zu sehen, die von den Hutmachern aus Mihalkó hergestellt wurden. Das Hausmuseum, das 2014 unter anderem mit Hilfe eines Zuschusses eingerichtet wurde, bewahrt die Erinnerung an dieses alte Handwerk. Nach dem Beschluss des Hungarikum-Ausschusses wurde der „Mihalkóer Hirtenhut von Hortobágy” 2016 in das ungarische Werteverzeichnis aufgenommen und trägt somit den Titel "Herausragender nationaler Wert".
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500 HUF/Person


