Die Ausstellung umspannt das Ende des 19. und das 20. Jahrhundert. Innerhalb dieses Zeitrahmens werden die Werke und Karrieren von Künstlern mit unterschiedlichen Interessen und literarischen Qualitäten vorgestellt. Der gemeinsame Punkt ist Hajdúszoboszló, das Bewusstsein für ihre Herkunft und die Tatsache, dass sie hier geschaffen haben.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Ernő Szép (1884-1953), der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in allen drei Gattungen der schönen Literatur (Lyrik, Prosa, Drama) einen bleibenden Wert geschaffen hat. Zunächst für seine Lyrik bekannt, wurde er zu einem beliebten Dramatiker (heute ist er Träger eines Dramatikerpreises), aber er schrieb auch Romane und Kurzgeschichten.
Er war eine markante und zentrale Figur im ungarischen Literaturleben jener Zeit. Er schrieb für die führende Zeitung jener Zeit, Nyugat. Obwohl er keiner literarischen Gruppe angehörte, unterhielt er freundschaftliche Beziehungen zu den führenden Autoren der ungarischen Literatur.
So unterhielt er enge Beziehungen zu Endre Ady, Árpád Tóth, Ferenc Molnár, Zoltán Ambrus, Sándor Bródy, Gyula Krúdy, Frigie Karinthy. Im Laufe seines Lebens besuchte er viele Siedlungen, aber er betrachtete sich bis zu seinem Lebensende als Bildhauer.
Die Ausstellung umfasst eine lebensechte Wachsfigur von Ernő Szép, eine Bücherhöhle, eine interaktive Textsammlung und digitale Inhalte während der Öffnungszeiten des Museums.


